De la part du P. Bomansaan Francis , Provincial Ghana Nigeria.

Nous avons le grand regret de vous annoncer le décès du Père

With regret we inform you of the death of our confrère Father

Engelbert Beyer



died the 30th of June 2006 at Ibadan in Nigeria.
Il était âgé de 84 ans dont 55 ans de vie missionnaire aux Pays-Bas,au Nigeria, Ghana, en Grande Bretagne, et en Allemagne
Prions pour lui et pour les personnes de sa famille
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Funeral arrangements: Wednesday: July 12, 2006 - Funeral Mass at Ss. Peter and Paul Major Seminary, Bodija at 10:00hrs
Interment at Oke Are Cemetery right after Mass.

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Dear Confrere(s),
The Solemity of Ss. Peter and Paul yesterday ended with sad news here in ibadan, Nigeria in the Major Seminary of Ss. Peter and Paul. Our oldest confrere, Rev. Fr. Engelbert Beyer, M. Afr became very sick and passed away early this morning at 05:30 am.

Fr. Engelbert Beyer 85 years old, became weak yesterday morning and he was taken to the hospital (Oluyoro). He had some trouble with his breathing. Fr. Beyer was able to take his lunch by himself. Late in the afternoon his breathing became worse and he was referred to the University Teaching Hospital (UCH), Ibadan for proper diagnosis and better treatment. Fr. Beyer was later taken to the Intensive Care Unit. By then he could not recognise anybody. With all the efforts made by the doctors, by 05:30 this morning he lost the battle.
We are happy that the chaplain of the hospital anointed him with viaticum at five this morning just half an hour before his departure to the world beyond.
Funeral arrangements are being made though tentative date suggested is July 11, 2006 'Wake Keeping' and July 12, 2006 burial, at the Minor Seminary, Oke Are, Ibadan.
Fr. Beyer till his birth he was teaching in the Major Seminary of Ss. Peter and Paul, Ibadan, Nigeria. He was there for years.

Fr. Beyer was to travel to German on 25th June 2006 for his usual home leave. He had gotten his ticket already. But soon after getting it he decided to it change so that he could attend the 40th priestly anniversary of Archbishop Felix Job of Ibadan. Thus, he re-booked it for 29th June, the very day he became seriously sick and July 30, 2006 died peacefully!

May his soul rest in Peace!
Fr. James Ngahy, Ibadan, Nigeria.

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Pater Engelbert Beyer (84) ist am 30. Juni 2006 in Ibadan, Nigeria, verstorben. Der aus dem westfälischen Ibbenbüren stammende Pater Beyer war zuletzt am Priesterseminar "Saints Peter and Paul" von Ibadan als Professor und geistlicher Begleiter der Studenten tätig. Dort arbeitete er seit 1976. Das Seminar dient der Ausbildung von Priestern für zwölf Diözesen.

Für den 30. Juni war die Reise nach Deutschland vorgesehen. Am Vorabend der Reise erkrankte Pater Beyer und verstarb am Morgen des 30.Juni.

Geboren am 30 Oktober 1921, wuchs Engelbert Beyer in Ibbenbüren auf, wo er die Volksschule (1927-1931) und die Amtsrektoratschule (1931-1936) besuchte. Von dort wechselte er auf das Gymnasium "Kreuzburg" der Weissen Väter in Großkrotzenburg, wo er im Februar 1939 das Abitur machte.

Danach folgte eine Zeit beim Arbeitsdienst und vom Februar 1941 der Einsatz als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Mai 1943 war Engelbert Beyer in Kriegsgefangenschaft der Amerikaner geraten.

Nach der Entlassung folgte der Eintritt ins Noviziat der Weissen Vätern in Rietberg (Nov. 1946 bis Nov. 1947) und 1948 ins Seminar für das Theologiestudium in s' Heerenberg (Niederlande).

1951 war Engelbert Beyer dann zum Priester in der Missionsgesellschaft der Afrikamissionare - Weisse Väter geweiht worden. Nach einer Zeit als Lehrer am Gymnasium der Weissen Väter in Großkrotzenburg studierte er Philosophie an der Gregoriana in Rom, wo er mit der Dissertation zu "Hegels Deutung der aristotelischen Akt- und Potenzlehre" promovierte.

Von 1955 bis 1961 arbeitete er als Dozent an den Hochschulen der Weissen Väter in
's Heerenberg (Niederlande) und London (England). 1961 reiste er nach Ghana in Westafrika aus. Nach sechsmonatigem Sprachstudium begann die Arbeit als Dozent am Saint Victor's Major Seminary und Tamale, wo der Klerus für die Diözesen Navrongo, Tamale und Wa ausgebildet wurde. Es war eine politisch schwierige Zeit in Ghana. In der katholischen Kirche war nach dem Vatikanischen Konzil die Zeit für Entwicklungen und Erneuerungen gekommen.

1967 kehrte Pater Beyer nach Deutschland zurück, wo er bis 1976 in Trier und Frankfurt in der Ausbildung der Weisse Väter-Kandidaten tätig war.
Dann erfolgte die Ausreise nach Nigeria. Pater Engelbert Beyer war nicht nur Lehrer sondern immer auch geistlicher Begleiter. Er gab seinen Studenten in persönlichen Gesprächen Hilfe in ihrem Suchen Frage nach dem rechten Weg für ihr Leben und einer Entscheidung, Christus als Priester zu folgen und zu dienen. Darüber schreibt er selber: "In all den Jahren erkannte ich immer deutlicher, wie wichtig der priesterliche Dienst ist. Soziale, technische, medizinische und andere Formen der Entwicklungshilfe reichen nicht aus, Not zu lindern, Feindschaft und Korruption zu überwinden, wenn Menschen sich nicht von Selbstsucht durch Gott befreien lassen und lernen ihn zu lieben und mit ihm auch andere Leute zu lieben."

In den letzten 25 Jahren war die Kirchengeschichte sein wichtigstes Lehrfach. Daneben erstreckte sich seine Tätigkeit auf viele Bereiche der Priesterausbildung, wobei neben der geistlichen Beratung auch die Moderierung der Diplomarbeiten gehörte. Er organisierte auch die wöchentliche pastorale Arbeit der Seminaristen und begleitet selber eine Gruppe bei Krankenbesuchen. An freien Sonntagen besuchte er wann immer möglich junge Priester, die allein in einer Pfarrei waren. Dabei profitierten die Priester nicht nur von dem Gespräch mit ihm, sondern Pater Beyer lernte auch viel von ihnen, wie er selber bezeugte.
2001 konnte Pater Beyer in Nigeria und danach in seiner Heimatgemeinde in Ibbenbüren sein Goldenes Priesterjubiläum feiern. Damals dankte er den vielen Menschen, die ihn und seine Arbeit unterstützten, den Angehörige seiner Familie, seiner Heimatgemeinde und Pfarrei, der Gemeinschaft der Weissen Väter und allen Menschen an den vielen Orten, an denen er tätig sein durfte. Am 5. Oktober 2001 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen "in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste", und durch den deutschen Botschafter in Nigeria überreicht.
Möge Gott die Arbeit seines Dieners mit dem ewigen Leben belohnen.

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Nat.: Deu.
Diocèse d'origine
Münster

NAISSANCE
Ibbenbüren
13-10-1921
Année Spirituelle
Rietberg
24-11-1946
Serment
's-Heerenberg
27-07-1950
Prêtrise
Monteviot
07-01-1951

01-01-1951
Nommé:
  Deutschland
15-03-1951
de s'-Heerenberg à
Haigerloch
 
04-04-1951
  Grosskrotzenburg
 
03-10-1952
Etudes
Roma,XXX Aprile
Italia
30-06-1955
Prof.
's-Heerenberg
Nederland
01-09-1958
Prof.
Totteridge
G.B.
27-04-1962
Gr.Séminaire
Tamale,Major Semin.
Ghana
01-07-1963
Supérieur:Gr.Sém.
Tamale,Major Semin.
 
14-01-1967
Grande Retraite Villa Cavalletti
Italia
01-04-1967
Supérieur:Gr.Sém. Tamale,Major Semin. Ghana
01-01-1968
Nommé:PE.68/1
Trier
Deutschland
01-05-1969
Conseiller Prov.
   
31-08-1971
Supérieur
Frankfurt
 
01-06-1972
Elu Cons.Provincial
   
01-06-1975
Nommé: PE.75/7
  Nigeria
14-02-1976
  Ibadan  
05-09-1978
Gr.Séminaire
Ibadan  
01-09-1979
Elu Cons.Régional
   
01-01-1983
Elu 1er Cons.Rég.
   
01-01-1985
Prof.+Dir.1stCyc.WF
Ibadan,Maj.Seminary
 
04-10-1987
Dir.WF Hostel+Prof.
Ibadan,First Phase
 
01-11-1989
Lecturer
Ibadan,Maj.Seminary  
06-02-2002
Bundesverdienstkreuz
(Décoration)  
30-06-2006 Retour au Seigneur (84) Ibadan Nigeria

"Il ne faut pas que vous vous attristiez comme les autres qui n'ont pas d'Espérance". Thess 4,13

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